das bin ich...

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Tiere haben mich immer schon sehr interressiert. Nach dem "Bauernhof spielen" im Kindergarten, kam dann der Wunsch, Tierärztin zu werden im Gymnasium... wie wahrscheinlich bei einigen anderen auch, scheiterte es daran, dass ich mit vielen Praktiken, mit dem es ein Tierarzt zu tun bekommt, nicht zurecht käme. Also wurde dieses Thema "auf Eis gelegt" - ich hatte es nie vergessen, dass ich mit Tieren arbeiten möchte, aber es hat sich alles anderes ergeben. Bis 2007 Leo in mein Leben kam!
 Mir war bald klar, ich musste mehr als nur "Gassi gehen mit dem eigenen Hund" . Ich wollte Leo verstehen!
Das war der erste Schritt, der Weg war klar. Der Weg war klar. Hundeschule mit dem eigenen Begleiter, Interesse am Training, Erkenntnis dass es da mehr gibt als nur Kommandos, erster Kontakt mit Problemhunden und Problembesitzern. Die Ausbildung zum Hundetrainer war die logische Konsequenz.

Aber damit natürlich nicht genug. Sehr bald sah ich, dass vieles einfach nicht nur auf "Abrichtung" zurück zu führen ist. Im Gegenteil, der Großteil hatte mit Psychologie zu tun. Also begann ich die Ausbildung zur Tierpsychologin. Übrigens hat das nichts mit der nun so modernen Tierkommunikation zu tun, sondern ist die wissenschaftliche Herangehensweise an das Thema "wie denken, wie handeln, wie fühlen Tiere".

Und damit verließ ich auch schon zeitweise den Bereich der Hunde. Stand plötzlich Pferden und Katzen gegenüber, hatte mit Mäusen und Bienen zu tun. Und ja, all sie hatten plötzlich etwas für mich, das ich nicht in Worte fassen konnte. Jede Art für sich bot einen Blick zu ganz besonderer Perfektion. Das Selbstverständnis der Katze, die Hingabe des Hundes, die innere Kraft der Pferde und das kollektive Verständnis der Kleintiere. Mein gewecktes Interesse entwickelte sich zur Faszination. Ich wollte mehr. Und die Tiere lehrten mich sehr schnell, dass das mehr nur im Weniger zu finden war. Reduktion und Stille brachten mehr zum Vorschein als Spiele und Trainings die oft viel zu vermenschlicht erschienen. Hand am Tier, das brachte die Information die nichts mit Worten, aber viel mit fühlen, spüren und verstehen zu tun hatte. In der Folge war es klar, dass ich mich zur Tiermasseurin ausbilden lasse. Die Hand am Tier. Näher konnte die Kommunikation gar nicht mehr sein. Unzählige Pferde, Hunde und Katzen erlaubten mir meine theoretisch erworbenen Kenntnisse auch zu erfühlen.

Seit dem widme ich mein Leben hauptberuflich den Tieren. Und zwar rundum. Mein früherer Hauptberuf der Versicherungsberatung bietet auch die Möglichkeit für Versicherungen rund ums Tier, was ich heute noch nebenberuflich mache. Meine Trainerausbildung hilft mir auch den Menschen meiner Klienten zur Seite zu stehen wenn’s mal zwackt. Die Tierpsychologie liefert die Basis für all die Handlungen die ich als Masseurin zu setzen habe und die Ausbildung zum "Hundefrisör" erlaubt mir diese treuen Vierbeiner von vorne bis hinten zu verwöhnen und dabei oft auf die eine oder andere Botschaft drauf zu kommen. "Mein Leben mit den Tieren" ist eine Win-Win-Situation – für alle: das Tier, für seinen Besitzer und für mich.